Das Fenster ist zum Bezugspunkt geworden, gerahmt von zwei übereck gestellten, hellen Ledersofas: Jetzt kann das Tageslicht das Zimmer ungehindert fluten, die Sitzgruppe lädt zum entspannten Plaudern ein. Statt der sperrigen Schrankwand dient ein schlankes Holzbord als Stellfläche für Bücher und Accessoires. Der natürliche Stil wurde beibehalten, aber mit lässigen Möbeln und Zutaten deutlich verjüngt. Auch die Farbigkeit hat sich auf den ersten Blick wenig verändert – ihre Wirkung allerdings sehr: Das liegt an den neu hinzugekommenen Creme- und dunklen Brauntönen, die für harmonische Kontraste sorgen, und Hinguckern in frischem Pistaziengrün.
Vorher-Nachher
Natürlich frisches Wohnzimmer
VORHER |
NACHHER |
Haben auch Sie ein Wohnzimmer vorzuweisen, das kaum wieder zu erkennen ist? Zeigen Sie uns Ihre Wohnideen und laden Sie hier Ihre Foto hoch!
|
|
|
Das Wohnzimmer wirkt nüchtern und unbewohnt. |
Nicht wiederzuerkennen – ein Raum, der luftig-hell, modern und urgemütlich ist. |
Foto: Wohnidee
Die richtige Zusammenstellung
Die Inneneinrichtung muss wohlüberlegt platziert sein. In diesem Fall bilden die rechtwinklige Couch-Kombi mit Sitzpouf und Beistelltischen den Mittelpunkt. Der trendige Tuft- Teppich verbindet sie optisch: So werden sie zur Sitzinsel. Die große Schrankwand wurde einfach auseinandergebaut: Der untere Teil steht nun als Sideboard an der gegenüberliegenden Wand und trägt den Flachbildschirm. Für Stauraum sorgt außerdem ein geerbter antiker Schrank an der Außenwand.
Foto: Wohnidee
Holz und Pflanzen unterstreichen die Natürlichkeit
Der grob belassene Holzquader mit dem Charakter einer Raumskulptur lässt sich als Beistelltisch und Hocker nutzen. Oder als Stillleben dekorieren, z. B. mit Grünpflanzen und Buddhakopf. Der Tuft- Teppich passt mit seiner „Gras-Optik“ perfekt dazu.
Foto: Wohnidee
Wandelbare Möbel schaffen Spielraum
Designerstück mit persönlicher Note: Zwei u-förmige Couchtische aus Schichtholz werden ineinandergeschoben zum raffinierten Solitärmöbel. Dafür bringt man mit der Stichsäge bei einem der Tische seitlich einen Schlitz an, schleift und lackiert im Anschluss die Schnittkanten. Wer handwerklich nicht sehr geübt ist, lässt das am besten vom Schreiner machen, schließlich ist Perfektion gefragt.
Foto: Wohnidee
Helle Stoffe verbreiten Behaglichkeit im Wohnzimmer
Damit die Ledersofas nicht zu sachlich und formal auftreten, werden sie mit Plaids und Kissen ausstaffiert. Verschiedene Stoffe in abgestuften Creme- und Beigetönen sorgen für Abwechslung und ein freundliches Ambiente im Wohnzimmer. Ein Holztablett mit Rand dient als Abstellfläche fürs Wasserglas – auch auf der breiten Seitenlehne.
Das neue Wohnzimmer – Ausgaben auf einen Blick:
✔ Dreisitzer „Magic Clean“ von Otto, 67 x 189 x 82 cm, Farbe „Creme“ je ca. 399 Euro
✔ Sitzpouf „Magic Clean“ von Otto, 43 x 90 x 90 cm, Farbe „Creme“, je ca. 199 Euro
✔ Couchtisch, ähnlich gesehen im 3er-Set bei Kare, 50 x 90 x 36 cm und 36 x 40 x 32, Farbe „Weiß“ ca. 199 Euro
✔ Holzquader, ähnlich gesehen bei Vitamin Design, ca. 38 x 38 x 45 cm, Material Eiche ca. 219 Euro
✔ Wandbord, 2er-Set, von Otto, 6 x 80 x 14 cm ca. 90 Euro
✔ Tuft-Teppich, Schöner Wohnen Kollektion bei Otto, 240 x 170 cm ca. 319 Euro
✔ Kissen/Plaids von Ikea, Linum, Moltex und Pad ab ca. 4 Euro
Veröffentlicht in Wohnidee
Kategorien: Grün | Erdtöne | Beige | Natur-Trend | Wohnzimmer


