Foto: Verona Pooth
In einem Interview ist sie voll des Lobes
Doch nun steht der Kleidungs-Discounter wegen seiner Personalpolitik in der Kritik. Er soll seine Angestellten ausspionieren, in Spinden schnüffeln, alles mit Kameras überwachen, berichtet die ARD. Ein Riesen-Skandal – und
Verona Pooth mittendrin. Wie viel wusste sie von den schlimmen Machenschaften?
Aktuell hat sich die KiK Werbepartnerin nicht zu den Vorfällen geäußert. Doch auf der offiziellen Internet- Seite ist sie voll des Lobes für die Firma. Wirbt – für sie typisch – mit dem Slogan: „Besser, als wie man denkt“ und sagt: „Die Nutzung von Discountern ist doch in allen Gesellschaftsschichten angekommen, sei es bei Lebensmitteln, Möbeln oder Kleidung. Ich hatte dadurch immer nur Vorteile, wie alle anderen auch.“
Weiß Verona nicht, was hinter den Kulissen des Textil-Giganten los ist? Oder stellt sie sich bewusst dumm? Schon als ihr Mann Franjo Pooth (41) wegen Insolvenz-Verschleppung vor Gericht stand, wollte sie von nichts gewusst haben. Am 17. August wird vor Gericht geklärt, wie viel sie von dem Firmenkapital ihres Mannes für Luxus-Artikel und -Reisen verbrauchte.
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Im Falle von KiK ist die furchtbare Kehrseite des Billig-Problems eigentlich allen bekannt: Irgendeiner muss die Rechnung zahlen. Bei KiK sind das nicht nur die hiesigen Angestellten, sondern auch die Näherinnen in Bangladesch die für miese Bezahlung über 80 Wochenstunden knochenharte Arbeit leisten und dennoch nicht wissen, wie sie ihre Kinder durchbringen können. Kritiker sagen: Moderne Sklaverei getreu des KiK-Werbeslogans „Qualität kommt von quälen“.
Verona kennt dieses Motto. Kennt sie auch die tiefere Bedeutung?
Veröffentlicht in Neue Post

