Foto: stock.xchng
Haben Sie eine Kundenkarte?" - diese Frage hören wir an fast jeder Kasse. Umfragen zufolge haben 90 Prozent der Deutschen Kundenkarten, aber nur 30 Prozent nutzen sie auch.
Kundenkarten: Die häufigsten Typen
"Es gibt drei Grundtypen bei den Kundenkarten", sagt Edda Castelló, Verbraucherzentrale Hamburg. "Die Rabattkarte, Rabattkarten mit erweitertem Service (zum Beispiel Duftproben oder Newsletter) und Kundenkarten mit Kreditfunktion." Alle Kartentypen binden die Kunden enger an das Unternehmen. "Damit Sie z. B. immer wieder bei der gleichen Drogeriemarktkette einkaufen, wird Ihnen der Besuch mit Rabatten und Treue-Prämien schmackhaft gemacht." Aber für die Prämien müssen Sie sehr viele Punkte sammeln (zum Beispiel 6999 Punkte für eine Digitalkamera mit Payback-Karte) und der gewährte Rabatt ist gering (ca. 0,25-3,0 Prozent).
Bonuskarte: Kann sich lohnen
Reine Bonuskarten, bei denen Sie zum Beispiel immer wenn Sie einen Kaffee trinken einen Stempel bekommen und nach zehn Stempeln ein Freigetränk bekommen, lohnen sich. Vor allem, wenn Sie Stammkunde sind und die zehn Stempel schnell zusammen haben. Castelló: "Gut ist, dass Sie für solche Bonuskarten keine privaten Daten angeben müssen. Bei den meisten Kundenkarten nutzen die Unternehmen die Daten, um das Kaufverhalten zu beobachten - und um Adressen weiterzugeben."
Weitere Themen
-
Denken Sie sich jung
Alles ist eine Frage der Einstellung. So lernen Sie, alte Gedanken einfach in junge zu verwandeln.
-
Freundschaftstest: Können Sie sich auf Ihre beste Freundin w
Finden Sie heraus, wie gut Ihre Freundschaft wirklich ist...
-
Lieben Sie sich selbst!
Wir liefern Ihnen 10 Gründe für Liebe mit sich selbst!
-
Wann verlieren Sie die Nerven, Frau Saalfrank?
Katharina Saalfrank sprricht über Ihre Erfahrungen.
-
So schminken Sie sich als sexy Vampirin
Im Vampir-Outfit sind Sie der Star auf jeder Kostümparty.
Ungünstig: Kredit und Mindestumsatz
Vorsicht, wenn man Ihnen eine Kundenkarte anbietet, mit der Sie zum Beispiel bei einer Kaufhauskette bargeldlos bezahlen können. Edda Castelló: "Da kann man schnell den Überblick verlieren und mehr kaufen, als man wollte. Das Kaufhaus räumt Ihnen Kredit ein - wirkt nett, ist aber wegen der Zinsen meist sehr teuer." Besser: Bar oder per Girokonto bezahlen, so behalten Sie Ihr Budget leichter im Blick.
Auch Kartensysteme, bei denen Sie erst ab einem Mindesteinkauf Rabatt kriegen, sind ungünstig. "Oft kauft man dann überflüssige Dinge, um auf die Summe zu kommen."
Wichtig: Trotzdem Preise vergleichen
Kaufen Sie regelmäßig in den gleichen Geschäften ein oder fahren ohnehin immer an eine bestimmte Tankstelle, kann eine Rabatt-, Payback- oder Happy Digit-Karte bei Ihren Stamm-Unternehmen sicher nicht schaden. Bedenken Sie aber, dass Sie als Karteninhaber immer auch persönliche Daten preisgeben - bei der Anmeldung und bei jedem Einkauf.
Damit nicht zu viele Scheckkarten Ihr Portemonnaie verstopfen, sollten Sie sich fragen, ob Sie die einzelnen Karten wirklich oft genug nutzen, um regelmäßig günstiger einzukaufen oder genug Punkte für eine Prämie zusammenkriegen. Tanken Sie zum Beispiel immer bei Aral, ist die Karte von Shell sinnlos. Vergleichen Sie immer die Preise verschiedener Anbieter, denn das gesuchte Produkt kann bei der Konkurrenz günstiger sein - ganz ohne Rabatt.
Veröffentlicht in Neue Post

